Kühe zurück in den Stall? Weidehaltung spielt für GroKo offenbar keine Rolle

Bild: privat

Kühe gehören doch nicht auf die Weide, scheint die neue Agrarministerin Otte-Kinast (CDU) zu denken. Obwohl sie von einem Milchviehhof kommt, gehen die Weidehalter beim Nachtragshaushalt 2018 leer aus. Die GroKo verteilt zwar 776 Millionen mehr, die Weideprämie in Höhe von 30 Millionen Euro ist nicht dabei.

„Insbesondere bei der sich abzeichnenden neuen Milchpreiskrise wäre eine Unterstützung der Weidehalterinnen und -halter notwendig, da die Grünlandprämie ausläuft“, so die grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz aus Leer/Borkum. Freilandhaltung spiele offenbar keine Rolle bei der GroKo. An mangelndem Geld könne es jedenfalls nicht liegen, dass die GroKo die Weideprämie nicht eingeführt habe.

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