Janssen-Kucz: Runder Tisch für Meyer-Werft Stammbelegschaft muss gesichert werden/Einstieg in umweltfreundliche innovative Schiffstechnik wichtig

Infolge des Corona-bedingten weltweiten Stillstands bei Kreuzfahrten  ist die Papenburger Meyer-Werft in die Krise geraten. Die Geschäftsführung rechnet mit Kurzarbeit und den Abbau von Arbeitsplätzen. Dazu erklärt unsere Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz als Sprecherin für Hafen- und Schifffahrtspolitik der Grünen im Landtag: „Die Auftragsflaute wegen der Corona Krise bedroht bei der Meyer-Werft in Papenburg und anderen Standorten mehrere tausend Arbeitsplätze. Ich fordere die Landesregierung auf, umgehend einen ‚Runden Tisch‘ einzuberufen. Neben der Regierung und der Geschäftsführung der Meyer-Werft müssen der  Betriebsrat, die IG Metall sowie mit die regionalen Europa-, Bundes-und Landtagsabgeordneten vertreten sein. Oberstes Ziel muss die kurzfristige Sicherung der Arbeitsplätze, insbesondere der Stammbelegschaft und bei den Zulieferbetrieben sein. Notwendig ist dafür allerdings auch der Einstieg in innovative umwelt- und klimaverträgliche Schiffbau-Technologien, so genannte Green-Tech. So ließe sich das ausgezeichnete Know-how nutzen, damit sich die Werft als Schiffbauer neue Marktanteile sichern kann. Auch für die Schifffahrt sind inzwischen klimafreundlichere Technologien in der Entwicklung oder im Test, wie Schiffsantriebe mit kohlenstofffreien Brennstoffzellen. Es gilt jetzt deshalb nicht einfach Milliarden schwere Bürgschaften auf den Weg zu bringen oder über Landesbeteiligungen zu sprechen. Unterstützung des Landes ist vor allem auch gefordert, damit die Werft sich zukunftsfähig aufstellen kann und damit die Arbeitsplätze langfristig zu sichern.“

Gebührenerstattung für die Kitas in der Stadt Leer beschlossen Grüner Antrag beschlossen/Tipp: Härtefallantrag stellen

Gebührenerstattung für die Kitas in der Stadt Leer beschlossen! Unser Kita-Antrag auf Erstattung wurde jetzt von der Mehrheit des Verwaltungsausschusses der Stadt Leer positiv beschlossen, das freut uns sehr. Nicht gefreut hat uns die Reaktion der Bürgermeisterin Kuhl. Sie wollte dem Antrag nicht zustimmen. Das ist bedauerlich, kennt sie wohl doch nicht die Sorgen und Nöte vieler Eltern. Die Aussage, dass die Satzungsänderung durch den Rat beschlossen werden muss, ist richtig. Aber wenn sie etwas Verständnis gezeigt hätte, so könnte sie als Bürgermeisterin die Zahlungen aussetzen und sich diese dann durch den Rat bestätigen lassen. Ein Tipp für Mütter und Väter, die aufgrund der Corona Krise finanziell Probleme haben: Stellen Sie einen Härtefallantrag an die Stadt und bitten um Erstattung.

Spendenaufruf zugunsten der Odachlosenhilfe des DRK-Hauses Deichstraße

Wir rufen zu Spenden auf für Menschen ohne Dach über dem Kopf: Das Haus an der Deichstraße des DRK in Leer kümmert sich um Obdachlose, die gerade jetzt in Zeiten von Corona unsere Solidarität brauchen: Spendenkonto Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Leer e.V.: IBAN: DE40 2855 0000 0150 0102 39 Verwendungszweck: Haus Deichstraße

Earth Hour: Macht am Samstag, 28. März, mit! Von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausschalten etc

Macht morgen zuhause mit bei der Aktion Earh Hour mit. Hier Tipps vom WWF: „Der erste, einfachste und wichtigste Schritt: Beteilige auch du dich an der symbolischen Licht-Aus-Aktion in den eigenen vier Wänden, indem du von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausschaltest. Und keine Sorge: Befürchtungen, dass die Stromnetze zusammenbrechen könnten, haben sich wiederholt als unbegründet erwiesen. In keinem der zahlreichen Länder, in denen die Earth Hour in den vergangenen Jahren in großem Ausmaß stattfand, sind Probleme mit der Stromversorgung aufgetreten. Nutz die Stunde der Erde, um zur Ruhe zu kommen. Oder veranstalte mit deiner Familie ein besinnliches-Candle-Light-Dinner. Oder zeig uns deine Earth Hour in den sozialen Medien. Oder tanze zu den Klängen der WWF-Earth-Hour-Playlist auf Spotify durch dein Zuhause. Das ist ganz dir überlassen! Damit auch ohne öffentliche Veranstaltungen dein Engagement für unseren lebendigen Planeten sichtbar wird, kannst du zur Earth Hour ein Selfie oder Video von dir im Dunkeln posten, gemeinsam mit dem Hashtag #EarthHour auf Twitter, Instagram, Facebook oder TikTok. Vergiss dabei nicht, den WWF Deutschland zu markiere. Bereits jetzt kannst du übrigens — wenn du ein Facebook-Profil hast — deinen Freund:innen zeigen, dass du mitmachst, indem du dein Profil mit unserem Earth-Hour-Profilbildrahmen schmückst. Das geht ganz einfach und schnell, direkt auf Facebook. Oder lade dir unser Earth-Hour-Profilbild herunter und nutze es zum Beispiel für dein Whats-App- oder Instagram-Profilbild und schicke es an deine Freund:innen! Auf Instagram kannst du deine Teilnahme bei der Earth Hour sichtbar machen, indem du unsere Earth-Hour-Sticker in einer Instagram-Story verwendest. Du findest die Sticker, wenn du bei den Instagram-Story-Elementen nach “earthhour” suchst!“

Musik als Zeichen der Verbundenheit "Fensterkonzerte" am kommenden Sonntag um 18 Uhr

  Aus Musikerkreisen wird als Zeichen der Solidarität und als „ Danke- Schön“ für alle Helfer*innen eine musikalische Aktion angeregt. Am kommenden Sonntag, 22. März, Punkt 18 Uhr soll aus allen Fenstern bzw. von allen Bürgersteigen gespielt werden. Ziel der Aktion ist es, ein Zeichen der Gemeinschaft in Zeiten der Corona-Krise zu setzen, berichtet Mechthild Tammena, Saxophonspielerin . Als Lieder angedacht sind „ Freude schöner Götterfunken“ und „Amazing Grace „, doch bleibt es allen Musiker*innen überlassen, das zu spielen, was sie für richtig halten.

Als Albrecht Weinberg nur noch Nummer 116 927 war Holocaust-Überlebender feierte 95. Geburtstag

Kürzlich feierte der Holocaust-Überlebende Albrecht Weinberg seinen 95. Geburtstag in Leer. Er überlebte als junger Mann nicht nur Auschwitz sondern wurde auch noch nach Mittelbau-Dora zur Zwangsarbeit verschleppt. Er besucht immer noch Schulen und berichtet Jugendlichen von den schrecklichen Geschehnissen in Nazi-Deutschland und der Judenvernichtung. Anlässlich einer Feierstunde hielt Bruno Schachner, grüner stellvertretender Bürgermeister,  eine Ansprache, die wir hier im Wortlaut wiedergeben: „Im April 43 kamst Du nach Auschwitz, Auschwitz Monowitz. Zwischen den zehntausenden von Häftlingen und Zwangsarbeitern, bist Du vielleicht auch einem Mann begegnet, der kurz nach seiner Befreiung 1945 detailliert über die unmenschlichen Bedingungen in Monowitz geschrieben hat: Primo Levi. Du und viele von uns werden seine Bücher kennen. Eines heißt: „Ist das ein Mensch?“ Ihr alle solltet in Auschwitz keine Menschen mehr sein, keinen Namen mehr haben, nur noch eine Nummer: Albrecht Weinberg jetzt nur noch Nummer 116 927, Primo Levi Nummer 174 517. Und wie Du Dich manchmal wunderst, wie Du dort alles überleben konntest, hat auch Levi darüber nachgedacht und darüber geschrieben, warum er Auschwitz überlebt hat. Er schreibt: „Was das Überleben angeht: Diese Frage habe ich mir ebenso oft gestellt, wie das andere taten. Ich bestehe darauf, dass es keine allgemeine Regel gab, außer dass man gesund ins Lager kommen und deutsch können musste. (Und Albrecht war ja glücklicherweise noch gesund, 18 Jahre alt). Abgesehen davon herrschte der Zufall.“ Doch dann erwähnt Primo Levi noch einen Glücksfall, der auch eine entscheidende Rolle spielte. Er lernte einen italienschen Maurer kennen, einen kräftigen und geschickten Mann, der ihm immer bei seiner schweren Arbeit geholfen hat. Sonst hätte er nicht überlebt. Und ein solcher Glücksfall ereignete sich auch für Albrecht. Bei einem der täglichen Appelle traf er seinen Bruder Dieter wieder. Die beiden schafften es, in dieselbe Baracke zu kommen, so dass der große Bruder den kleinen (Spitznahme Krümel) so gut es ging beschützen konnte. „Ich glaube nicht, dass ich das Lager ohne meinen Bruder überstanden hätte,“ so Albrecht. An diesem Tag heute soll deshalb auch an Albrechts Bruder Dieter und an seine Schwester Friedel erinnert werden, die auch Auschwitz, die Todesmärsche und andere Lager überlebt haben. Dieter lebte nach seiner Rückkehr für kurze Zeit hier in diesem Gebäude, in der ehemaligen jüdischen Schule. Albrecht und Friedel haben ihn hier besucht. Dieter ist wenige Jahre später bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen. Und noch einmal Primo Levi. Er schreibt in „Die Untergegangenen und die Geretteten“: Ich wiederhole, wir die Überlebenden (z.B. er und Albrecht), wir die Überlebenden sind nicht nur eine verschwindend kleine, sondern auch eine anormale Minderheit. Wir, die Überlebenden, sind die, die den tiefsten Punkt des Abgrunds nicht berührt haben. Die Untergegangenen sind die Regel, wir sind die Ausnahmen. Zu den Untergegangenen, die den tiefsten Punkt des Abgrunds berührt haben, gehören Albrechts Elter, Alfred und Flora Weinberg. Auf der heutigen Geburtstagsfeier ihres jüngsten Sohnes soll auch an Albrechts Eltern erinnert werden.“

Wohnungsbau, Radwegekonzept, Schülerticket, Demokratiebildung Mehrheitsgruppe SPD/Grüne/FDP/Bluhm im Kreistag setzt Akzente für Haushalt 2020

Auf Initiative der GRÜNEN ist die Mehrheitsgruppe im Kreistag Leer weiter auf klarem Kurs und hat ein weitreichendes Antragspaket eingebracht: So will die Kreistagsgruppe SPD/Grüne/FDP/Bluhm (SGFB) dem Haushalt des Landkreises Leer ihren Stempel aufdrücken. Die vier Anträge haben das Ziel, deutliche Fortschritte bei den Themen Wohnungsbau, Förderung des Radverkehrs und der Nutzung von Bussen zu erreichen. Zudem will die Gruppe rechtsradikalen und fremdenfeindlichen Tendenzen mit einem Bildungsprogramm entgegenwirken. „All das bekommt in den nächsten Jahren immer mehr Bedeutung. Wir müssen jetzt den Anfang machen. Darum packen wir diese Themen jetzt an und haben jeden Antrag mit einem Finanzierungsvorschlag unterlegt“, sagen die beiden Gruppensprecher Hermann Koenen (SPD) und Tammo Lenger (Grüne).

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Wasserwerfer sind keine Lösung Griechenland und die Geflüchteten brauchen dringend unsere Hilfe

„Die humanitäre Katastrophe an der türkisch- griechischen Grenze kann nicht weiter hingenommen werden. Deutschland und Europa müssen den Flüchtlingen Schutz bieten. Die Grünen in Leer fordern, dass die Europäische Union in der Pflicht seht und Griechenland mit allen Mitteln bei der Bewältigung der humanitären Krise unterstützt. Das ist eine europäische Notlage, keine griechische. Unter Hochdruck müssen an den EU-Außengrenzen Erstaufnahmeeinrichtungen eingerichtet werden. Es geht dabei aber nicht nur um Kontrolle und Registrierung, sondern um humane Erstunterbringung und medizinische Versorgung. Weiter fordern die Grünen, dass ein Kontingent an Geflüchteten aus Griechenland , darunter besonders Kinder und Frauen, in Deutschland aufgenommen wird. Wenn Deutschland vorangeht, werden andere EU- Länder folgen. Wir brauchen eine gemeinsame europäische Richtschnur. Wasserwerfer und Gewalt sind keine Lösung“, erklärt Mechthild Tammena für den Vorstand des Ortsverbandes Leer

„Parkplatz des Grauens“: Schotterwüste mitten in Leer Gekappte Bäume und trostlose Pflanzenbeete auf Parkplatz der Firma Leffers

Schotterwüste mitten in Leer: Schon sehr lange warten die Grünen/CDL im Leeraner Stadtrat darauf, dass die Firma Leffers dem Parkplatz neben dem Parkhaus in der Bürgermeister Ehrenholtz Straße wieder ein natürliches Gesicht gibt. Im letzten Jahr wurden im Frühling die Bäume sehr unprofessionell gekappt, der an sich ökololgisch wertvolle Efeu droht die Kronen zu erreichen. Dann könnten die Bäume „ungepflegt“ absterben. Die Pflanzenbeete um den Parkplatz wurden kurzerhand mit Schotter aufgefüllt – bis heute trotz Aufforderung nicht beseitigt. Wir werden nochmal im zuständigen Ausschuss dazu auffordern, endlich tätig zu werden. Parkplätze können sehr nett und ökologisch sinnvoll mit Blumen und Sträuchern begrünt werden. Parkgebühren dürften schließlich genug eingenommen werden…

Leer: Wenn ein Umbau des Bummert kommen muss, dann so! Neuer Plan - Radfahrende müssten maximal vor einer Ampel warten

Stadtratsfraktion Leer
Seit Jahrzehnten geht es um den Bummert: Kreisel, Doppelkreisel, eine Acht, ein beampelter Kreisel. Die Unfallkommission drängte – der Bummert sei ein Unfallschwerpunkt, aber niemand in der Politik wollte eine vollbeampelte Kreuzung, auf die die Unfallkommission letztendlich drängte. Bis dann die Bürgermeisterin tatsächlich anordnete: Der Bummert wird beampelt.
Von Seiten der Politik im Rathaus gab es dazu ein fast einstimmiges NEIN.
Über Jahre gab es dazu immer wieder Abstimmungen, im Verkehrsausschuss, im Verwaltungsausschuss. Die Gelder wurden aus dem Haushalt der Stadt gestrichen.

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