Nur noch Osterfeuer zur Brauchtumspflege Für Feinstaubschutz sollten private Feuer zur Schnittgut-Entsorgung abgeschafft werden

Ostern steht vor der Tür und verbunden damit ist die immer wiederkehrende Debatte um das Für und Wider der Osterfeuer. Die Befürworter sprechen von einem Brauch, der wie das Eiersuchen zu Ostern gehöre. Die Umweltverbände halten dagegen. Auf Grund der Umweltbelastungen wie Feinstaub, Rauch und die Gefahren für Tiere, hat für sie der Brauch seine Berechtigung verloren.
Im letzten Jahr waren in der Stadt Leer 62 größtenteils kleine Osterfeuer im Stadtgebiet angemeldet. Wie viele davon öffentlich waren , d.h. von Vereinen angemeldet, lässt sich nicht sagen, da die Osterfeuer nicht differenziert aufgeführt werden.
Für die Grünen sind 62 Osterfeuer, die nur in der Stadt Leer abgebrannt wurden, deutlich zu viele, stellt die grüne Ortsverbandsvorsitzende Mechthild Tammena heraus: „Die Grünen setzen sich dafür ein, dass nur noch Osterfeuer genehmigt werden, wo das Brauchtum traditionsbewusst und verantwortlich von den Bürger*innen durchgeführt wird. Dagegen sollten rein private Osterfeuer abgeschafft werden, da sie in erster Linie nicht der Pflege des Brauchtums, sondern der Entsorgung pflanzlicher Abfälle dienen. Gerade im Hinblick auf die Umweltdiskussionen, sprich Feinstaubproblematik, appellieren die Grünen an die Bürger*innen, auf private Osterfeuer zu verzichten.“