Leer soll zu einem sicheren Hafen für Menschen in Not werden Stadtratsfraktion Grüne/CDL stellt Antrag/161 Städte machen schon mit

161 Städte, Gemeinden und Landkreise haben sich inzwischen solidarisch gezeigt und sich zu „sicheren Häfen“ erklärt. Die Stadt Leer soll nach dem Willen der Grünen folgen und etwa Menschen aus den berüchtigten griechischen Flüchtlingslagern aufnehmen. Hier der Antrag an die Stadt:

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
die Gruppe Grüne/ CDL beantragt den folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten
Ratssitzung am 1. Oktober 2020 aufzunehmen:
Der Rat der Stadt Leer unterstützt die Initiative Seebrücke – schafft sichere Häfen:
1. Der Rat der Stadt Leer setzt ein klares Zeichen der Menschlichkeit und Offenheit dieser Stadt und ihrer Menschen und erklärt die Stadt Leer zum „Sicheren Hafen“ für geflüchtete Menschen.
2. Die Stadt Leer erklärt sich bereit aus Seenot gerettete Menschen in vertretbarem Maße über etwaige Zuweisungen ( lt. Königsteiner Schlüssel) hinaus aufzunehmen und unterzubringen.
3. Die Stadt Leer ist bereit, angesichts der katastrophalen und menschenunwürdigen Situation in den griechischen Flüchtlingslagern humanitäre Hilfe zu leisten und besonders schutzbedürftige Kinder bei sich aufzunehmen.
Die Bürgermeisterin wird beauftragt, diese Erklärung dem zuständigen Ministerium des Landes Niedersachsen zu übermitteln.
4. Der Rat der Stadt Leer fordert die Vertreterinnen und Vertreter im Europaparlament, im Bundestag und im Niedersächsischen Landtag dazu auf, sich für die Erreichung folgender Ziele einzusetzen:
  • Die Bundesregierung setzt sich weiterhin und verstärkt für die Rettung der Menschen im Mittelmeer ein.
  • Die aktive Behinderung der Seenotrettung durch die europäischen Staaten muss umgehend beendet werden.
  • Die europäische Staatengemeinschaft muss ihrer Verantwortung bei der Seenotrettung gerecht werden und darf sich nicht auf die Arbeit Dritter verlassen oder den Tod von Menschen billigend in Kauf nehmen.
Begründung:
Die zivilgesellschaftliche und parteiunabhängige Initiative Seebrücke protestiert bereits seit zwei Jahren gegen das grausame Sterben von Frauen, Männern und Kindern im Mittelmeer, gegen die Kriminalisierung von Seenotrettern und die menschenunwürdigen Zustände in den Flüchtlingslagern.
161 Städte, Kommunen und Landkreise haben sich inzwischen solidarisch gezeigt und sich zu „sicheren Häfen“ erklärt.
Die Stadt Leer sollte ebenfalls ein Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität setzen. In den letzten Jahren hat die Bevölkerung der Stadt gemeinsam mit Verwaltung und Politik gezeigt, dass sie bereit und fähig ist, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zu integrieren. Diesen Weg muss Leer weitergehen.
Die Stadt Leer sollte sich zeigen wie sie ist, eine menschenfreundliche Stadt.
Autorin: Gudrun Bonow (Stellvertretende Vorsitzende Fraktion Grüne/CDL)

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Wertschätzung für Pflegeberufe muss sich in den Arbeitsbedingungen zeigen! Leeraner Grüne solidarisierten sich mit Pflegekräfte

Das Pflegebündnis Grafschaft/Emsland/Ostfriesland demonstrierte am Freitag, 7. August, für Verbesserungen in der Pflege auf dem Ernst-Reuter-Platz in Leer. Die Pflegekräfte berichteten davon, dass es in der letzten Zeit viele warme Worte für die vielen Menschen gab, die sich beruflich um andere kümmern. Das habe gut getan und sei notwendig gewesen. Doch echte Wertschätzung und auch eine konkrete Aufwertung der Berufe sieht anders aus. Es herrschen Zeitdruck und schlechte Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Es fehlt – wie so häufig in Frauenberufen- an gesellschaftlicher Anerkennung und gerechter Bezahlung.

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Verhalten befremdet Koch sagt zum 2. Mal seine Verhandlung vor dem Amtsgericht Leer ab

Bei der Verhandlung sollte es um insgesamt acht Passagen auf seiner Internetseite gehen, wo er sich diskriminierend gegenüber Sinti und Roma geäußert hat. Mechthild Tammena: „Wer krank ist, ist krank und kann folglich nicht an Sitzungen bzw. an Verhandlungen teilnehmen. Das gilt auch für Gerd Koch. Es ist aber doch recht befremdlich, wenn Gerd Koch, wie zu hören ist, gesund und munter an der Sitzung des Sozialausschuss des Kreistages teilnehmen konnte, die immerhin zwei Stunden gedauert hat und er dafür Sitzungsgeld einstreichen konnte. Eine Woche …

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Acht Minuten und 46 Sekunden Gute Resonanz bei Mahnwache "Gemeinsam gegen Rassismus"

Eine gute Beteiligung hatte die Mahnwache „ Gemeinsam gegen Rassismus“, die von den Ortsvorsitzenden der Grünen in der Stadt Leer organisiert wurde. In wechselnder Besetzung nahmen an die 50 Menschen an der Mahnwache teil. Auch der Kniefall wurde für acht Minuten und 46 Sekunden von den meisten Beteiligten der Mahnwache durchgeführt  – die Zeit, in der ein weißer Polizeibeamter sein Knie in den Nacken des am Boden liegenden Floyd gedrückt hatte. Der gewaltsame Tod von George Floyd hat nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt …

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Zusammen gegen Rassismus! Mahnwache in Leer am Mittwoch, 10. Juni

Der gewaltsame Tod von George Floyd hat nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt erschüttert und ein globales Entsetzen und Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Doch Rassismus existiert nicht nur in Amerika, sondern weltweit – auch in Deutschland. Auch bei uns werden Menschen aufgrund ihrer Kultur, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder wegen ihrer religiösen Überzeugung diskriminiert. Das heißt für uns: Solidarität zeigen. Aus diesem Grund rufen die beiden Vorsitzenden des Ortsvereins Leer der Grünen, Mechthild Tammena und Bruno Schachner, für den kommenden Mittwoch in …

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Müll sammeln rund um die grüne Geschäftsstelle

Mit Besen und Zangen ausstaffiert waren die grünen Vorstandsmitglieder vom Ortsverein Leer, um im Umfeld der grünen Geschäftsstelle den Müll einzusammeln. „Eine  Woche vorher haben wir uns unsere Geschäftsstelle vorgenommen und diese aufgehübscht“, berichtet die Ortsvereinsvorsitzende der Grünen Mechthild Tammena. Nun ging es mit ihren Vorstandskolleg*innen Bruno Schachner und Luzie Richter an das Umfeld der Geschäftsstelle. Bürgersteige und Grünstreifen nahmen sie sich vor. „Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Müll zusammen kommt. Wir werden die Aktion sicherlich wiederholen“, so Tammena.

Atomkraft- nein danke! 26. April: Jahrestag der Tschnernobyl-Katastrophe

Tschernobyl steht für die größte Katastrophe der Kernenergie-Nutzung.  Im ukrainischen Tschernobyl explodierte ein Reaktorblock und große Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt. Weite Landstriche sind bis heute radioaktiv verseucht und unbewohnbar. Heute, am 26. April jährt sich zum 34. Mal der Super-GAU („größter anzunehmender Unfall“). Wer 1986 die Auswirkungen von Tschernobyl miterlebt hat, fühlt sich heute möglicherweise durch die aktuelle globale Corona- Krise an die atomare Katastrophe erinnert, meint Mechthild Tammena, Ortsvereinsvorsitzende der Grünen in Leer. Tschernobyl hat die gesellschaftliche Einstellung zur Atomkraft verändert. Die Euphorie, die …

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Osterfeuer zu Ostern – Weihnachtsbäume zu Weihnachten Leeraner Grüne gegen zeitliche Verlegung der Osterfeuer

Die Tradition der Osterfeuer geht auf einen heidnischen Brauch zurück. Mit Festen, bei denen Feuer angezündet wurden, wurde der Winter verabschiedet und der Frühling begrüßt . Für Christen symbolisiert das Feuer zu Ostern die Auferstehung Jesu. Wenn in Zeiten der Coronakrise überlegt wird, die Osterfeuer in den Herbst zu verlegen, so wäre es, als wenn man das Aufstellen des  Maibaumes in die Adventszeit verlegen würde, meint Mechthild Tammena, Vorsitzende des Leeraner Ortsverbandes der Grünen. Der Vorstand spricht sich deutlich gegen eine zeitliche Verlegung der Osterfeuer …

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Grüne stellen Antrag auf Gebührenfreiheit für Kitas in Leer Kitaschließungen belasten Familien/Grüne bieten Hilfe an

Eltern und Kinder sind durch die Schließung der Kitas sehr stark eingeschränkt und müssen sich jetzt irgendwie retten. Großeltern sollen die Kinder nicht betreuen, die Eltern sollen arbeiten. Um den Eltern ein wenig zu helfen, haben wir als grüne Stadtratsfraktion einen Antrag zur Aufhebung der Gebühren für die Zeit der Schließung der Leeraner Kitas gestellt. Wir wollen damit ein kleines Zeichen für die Eltern setzen, die jetzt dringend Unterstützung brauchen. Inzwischen wurde auch vom Deutschen Städtetag empfohlen, so zu handeln. Wir wünschen allen Eltern viel …

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Entscheidung zurückgenommen – Wochenmarkt wieder geöffnet

Erfreut sind die Grünen der Stadt Leer über die Entscheidung der Stadtverwaltung, den Wochenmarkt am Mittwoch wieder zu öffnen. Der Wochenmarkt gehört ebenso wie andere Verbrauchermärkte zur Nah- und Grundversorgung. Im Vergleich zu anderen Verbrauchermärkten findet der Wochenmarkt unter freiem Himmel statt und ist damit besonders für ältere Menschen wesentlich ungefährlicher als andere Verbrauchermärkte. Die Grünen hoffen, dass der Wochenmarkt wie auch die Verbrauchermärkte weiter die Versorgung der Menschen vor Ort sichern werden.