Einkaufen ohne Verpackungsmüll in Leer Unverpackt-Laden hat in der Leeraner Altstadt

Zur Eröffnung des Unverpackt-Ladens in der Rathausstraße kamen neben vielen anderen Besuchern auch Mitglieder vom grünen Ortsverein Leer, um den beiden Geschäftsführer*Innen , Melissa Behrens und Martin Warning, zu ihrer Geschäftsidee zu gratulieren. „Im Schnitt verursacht jeder Deutsche pro Jahr gut 38 Kilogramm Abfall allein nur mit Kunststoffverpackungen“, so Mechthild Tammena, Ortsversandsvorsitzende. In Unverpackt – Läden wird auf Verpackungen verzichtet, so dass durch solch ein Geschäftsmodell ein Beitrag für den Umwelt- und den Klimaschutz geleistet wird. Tammena: „Wir hoffen, dass viele Kunden*Innen die Geschäftsidee annehmen.“

Sind die „Oktober-Osterfeuer“ überhaupt rechtmässig? Osterfeuer im Oktober haben nichts mit Brauchtum gemein

Am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) und am 4. Oktober wird es im Landkreis Leer tüchtig qualmen, davon geht Mechthild Tammena, OV- Vorsitzende der Grünen in der Stadt Leer, aus. An diesen Tagen dürfen die in den Oktober geschobenen “Osterfeuer“ verbrannt werden. Diese Entscheidung hat die Kreisverwaltung mit den Kommunen getroffen. „ Leider kann der Landkreis Leer keine Auskunft darüber geben, wie viele Osterfeuer insgesamt im Landkreis gemeldet sind, da jedes Osterfeuer bei der zuständigen Kommune gemeldet werden muss. Doch wir können davon ausgehen, …

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Leer – ein sicherer Hafen für Geflüchtete Veranstaltung mit taz-Redakteur Andreas Zumach

Leer, ein sicherer Hafen für Geflüchtete: Diesen Antrag haben wir als grüne Fraktion in den Leeraner Stadtrat eingebracht. Am kommenden Montag, 21.9, um 19.30 Uhr findet eine Veranstaltung zum Thema mit Andreas Zumach (TAZ- Redakteur) in der Lutherkirche (Patersgang 1, Altstadt Leer) statt. Durch die schrecklichen Ereignisse in und um Moria hat das Thema leider noch mehr an Brisanz gewonnen. Wir würden uns freuen, wenn ihr dabei seid.

Grüne RadLeer wieder dabei Stadtradeltour, die zweite

Stadtradeln-Tour für Klimaschutz und Verkehrswende nach Stickhausen: Zum zweiten Mal haben die Leeeraner Grünen als „Grüne RadLeer“-Team an einer gemeinsamen Stadtradeln-Tour teilgenommen. Unter der Leitung von Anton Scholtalbers fuhren 21 Aktive in das schöne Jümme-Land. Die Strecke war gut 35 Kilometer lang.

Grüne Mitglieder radeln für Klimaschutz und attraktiveren Radverkehr

Das Stadtradeln ist angelaufen: Wir haben als Gruppe „Grüne RadLeer“ bei der ersten gemeinsamen Stadtradeln-Tour mit weiteren Aktiven teilgenommen. Mit dem gemeinsamen Radeln soll ein Zeichen für den Klimaschutz und einem attraktiven Radverkehr gesetzt werden. Die Strecke war knapp 30 Kilometer lang, so dass die Gruppe mit vier grünen Teilnehmer*innen 120 Kilometer erradelt hat. An den nächsten Freitagabenden soll die Aktion wiederholt werden.

Leer soll zu einem sicheren Hafen für Menschen in Not werden Stadtratsfraktion Grüne/CDL stellt Antrag/161 Städte machen schon mit

161 Städte, Gemeinden und Landkreise haben sich inzwischen solidarisch gezeigt und sich zu „sicheren Häfen“ erklärt. Die Stadt Leer soll nach dem Willen der Grünen folgen und etwa Menschen aus den berüchtigten griechischen Flüchtlingslagern aufnehmen. Hier der Antrag an die Stadt:

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
die Gruppe Grüne/ CDL beantragt den folgenden Antrag in die Tagesordnung der nächsten
Ratssitzung am 1. Oktober 2020 aufzunehmen:
Der Rat der Stadt Leer unterstützt die Initiative Seebrücke – schafft sichere Häfen:
1. Der Rat der Stadt Leer setzt ein klares Zeichen der Menschlichkeit und Offenheit dieser Stadt und ihrer Menschen und erklärt die Stadt Leer zum „Sicheren Hafen“ für geflüchtete Menschen.
2. Die Stadt Leer erklärt sich bereit aus Seenot gerettete Menschen in vertretbarem Maße über etwaige Zuweisungen ( lt. Königsteiner Schlüssel) hinaus aufzunehmen und unterzubringen.
3. Die Stadt Leer ist bereit, angesichts der katastrophalen und menschenunwürdigen Situation in den griechischen Flüchtlingslagern humanitäre Hilfe zu leisten und besonders schutzbedürftige Kinder bei sich aufzunehmen.
Die Bürgermeisterin wird beauftragt, diese Erklärung dem zuständigen Ministerium des Landes Niedersachsen zu übermitteln.
4. Der Rat der Stadt Leer fordert die Vertreterinnen und Vertreter im Europaparlament, im Bundestag und im Niedersächsischen Landtag dazu auf, sich für die Erreichung folgender Ziele einzusetzen:
  • Die Bundesregierung setzt sich weiterhin und verstärkt für die Rettung der Menschen im Mittelmeer ein.
  • Die aktive Behinderung der Seenotrettung durch die europäischen Staaten muss umgehend beendet werden.
  • Die europäische Staatengemeinschaft muss ihrer Verantwortung bei der Seenotrettung gerecht werden und darf sich nicht auf die Arbeit Dritter verlassen oder den Tod von Menschen billigend in Kauf nehmen.
Begründung:
Die zivilgesellschaftliche und parteiunabhängige Initiative Seebrücke protestiert bereits seit zwei Jahren gegen das grausame Sterben von Frauen, Männern und Kindern im Mittelmeer, gegen die Kriminalisierung von Seenotrettern und die menschenunwürdigen Zustände in den Flüchtlingslagern.
161 Städte, Kommunen und Landkreise haben sich inzwischen solidarisch gezeigt und sich zu „sicheren Häfen“ erklärt.
Die Stadt Leer sollte ebenfalls ein Zeichen für Menschlichkeit und Solidarität setzen. In den letzten Jahren hat die Bevölkerung der Stadt gemeinsam mit Verwaltung und Politik gezeigt, dass sie bereit und fähig ist, geflüchtete Menschen aufzunehmen und zu integrieren. Diesen Weg muss Leer weitergehen.
Die Stadt Leer sollte sich zeigen wie sie ist, eine menschenfreundliche Stadt.
Autorin: Gudrun Bonow (Stellvertretende Vorsitzende Fraktion Grüne/CDL)

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Wertschätzung für Pflegeberufe muss sich in den Arbeitsbedingungen zeigen! Leeraner Grüne solidarisierten sich mit Pflegekräfte

Das Pflegebündnis Grafschaft/Emsland/Ostfriesland demonstrierte am Freitag, 7. August, für Verbesserungen in der Pflege auf dem Ernst-Reuter-Platz in Leer. Die Pflegekräfte berichteten davon, dass es in der letzten Zeit viele warme Worte für die vielen Menschen gab, die sich beruflich um andere kümmern. Das habe gut getan und sei notwendig gewesen. Doch echte Wertschätzung und auch eine konkrete Aufwertung der Berufe sieht anders aus. Es herrschen Zeitdruck und schlechte Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Es fehlt – wie so häufig in Frauenberufen- an gesellschaftlicher Anerkennung und gerechter Bezahlung.

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Verhalten befremdet Koch sagt zum 2. Mal seine Verhandlung vor dem Amtsgericht Leer ab

Bei der Verhandlung sollte es um insgesamt acht Passagen auf seiner Internetseite gehen, wo er sich diskriminierend gegenüber Sinti und Roma geäußert hat. Mechthild Tammena: „Wer krank ist, ist krank und kann folglich nicht an Sitzungen bzw. an Verhandlungen teilnehmen. Das gilt auch für Gerd Koch. Es ist aber doch recht befremdlich, wenn Gerd Koch, wie zu hören ist, gesund und munter an der Sitzung des Sozialausschuss des Kreistages teilnehmen konnte, die immerhin zwei Stunden gedauert hat und er dafür Sitzungsgeld einstreichen konnte. Eine Woche …

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Acht Minuten und 46 Sekunden Gute Resonanz bei Mahnwache "Gemeinsam gegen Rassismus"

Eine gute Beteiligung hatte die Mahnwache „ Gemeinsam gegen Rassismus“, die von den Ortsvorsitzenden der Grünen in der Stadt Leer organisiert wurde. In wechselnder Besetzung nahmen an die 50 Menschen an der Mahnwache teil. Auch der Kniefall wurde für acht Minuten und 46 Sekunden von den meisten Beteiligten der Mahnwache durchgeführt  – die Zeit, in der ein weißer Polizeibeamter sein Knie in den Nacken des am Boden liegenden Floyd gedrückt hatte. Der gewaltsame Tod von George Floyd hat nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt …

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Zusammen gegen Rassismus! Mahnwache in Leer am Mittwoch, 10. Juni

Der gewaltsame Tod von George Floyd hat nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt erschüttert und ein globales Entsetzen und Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Doch Rassismus existiert nicht nur in Amerika, sondern weltweit – auch in Deutschland. Auch bei uns werden Menschen aufgrund ihrer Kultur, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder wegen ihrer religiösen Überzeugung diskriminiert. Das heißt für uns: Solidarität zeigen. Aus diesem Grund rufen die beiden Vorsitzenden des Ortsvereins Leer der Grünen, Mechthild Tammena und Bruno Schachner, für den kommenden Mittwoch in …

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