Leer: Wenn ein Umbau des Bummert kommen muss, dann so! Neuer Plan - Radfahrende müssten maximal vor einer Ampel warten

Stadtratsfraktion Leer
Seit Jahrzehnten geht es um den Bummert: Kreisel, Doppelkreisel, eine Acht, ein beampelter Kreisel. Die Unfallkommission drängte – der Bummert sei ein Unfallschwerpunkt, aber niemand in der Politik wollte eine vollbeampelte Kreuzung, auf die die Unfallkommission letztendlich drängte. Bis dann die Bürgermeisterin tatsächlich anordnete: Der Bummert wird beampelt.
Von Seiten der Politik im Rathaus gab es dazu ein fast einstimmiges NEIN.
Über Jahre gab es dazu immer wieder Abstimmungen, im Verkehrsausschuss, im Verwaltungsausschuss. Die Gelder wurden aus dem Haushalt der Stadt gestrichen.
Auch wir waren uns sicher: Wir werden die Ampeln verhindern.
Doch wir hatten die Rechnung ohne den Landkreis gemacht. Der stellte klar:
Der Rat muss der Verfügung der Bürgermeisterin zustimmen und das Geld dafür zur Verfügung stellen, sonst, ja, sonst baut der Landkreis die Kreuzung um, stellt die Ampeln auf und schickt der Stadt die Rechnung.
Wir mussten uns also wieder intensiv mit dem Bummert beschäftigen.
Zwei Planungsbüros zeichneten Pläne, denen wir nicht zustimmen konnten. Die Pläne waren durch die Windschutzscheibe des Autos gezeichnet. FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen kamen nur am Rande ins Blickfeld, obwohl es doch gerade um deren Sicherheit gehen sollte.
Jetzt wurde ein Plan vorgestellt, dem Grüne/CDL zustimmen können. Fußgänger und Radfahrerinnen können relativ zügig die Kreuzung queren, ohne zwei- oder gar dreimal vor einer roten Ampel warten zu müssen. Rad- und Fußgängerquerungen standen im Mittelpunkt der Planungen, sie sind großzügig und sicher. Wenn ein Umbau des Bummert kommen muss, dann so.