Leer: Statt Klimanotstand nun weiches „Klimaoffensivchen“? Stadtratsfraktion Grüne/CDL: Sollten auf Forderungen der Jugendlichen eingehen

Stadtratsfraktion Leer
Aus dem Antrag der Grünen/CDL zum Klimanotstand ist nun eine Klimaoffensive geworden – oder besser gesagt ein „Klimaoffensivchen“

Denn die inhaltlichen Punkte dieses Antrages sind lange nicht ausreichend und zielführend. 
Nach dem Klima-Risiko-Index gehört Deutschland zu den drei am stärksten von Extremwettern betroffenen Staaten. Weltweit!

Der neue europäische Umweltbericht ist verheerend. Klimaschutz erfordert von uns ein konsequentes Handeln. In Leer haben wir regelmäßige Klimademos mit vielen hundert Teilnehmern, eine engagierte Fridays for Future-Bewegung, es wurden hunderte Unterschriften gesammelt, mit der Aufforderung, in Leer den Klimanotstand sofort zu beschließen.

Die Unterschriftenlisten wurden einfach in der Verwaltung vergraben…. Und die Bürgermeisterin hielt es nicht einmal für nötig, die Ratsmitglieder darüber zu informieren.

Vor einigen Monaten haben Politiker aus dieser Runde die Jugendlichen  vollmundig gelobt und
Unterstützung angeboten. Diese Stimmen spiegeln sich in einer „Klimaoffensive“ nicht wieder. Der Mehrheit des Leeraner Stadtrats kann sich nicht durchringen es zu benennen wie es ist: ein Klimanotstand! 
Selbst das EU-Parlament hat den Klimanotstand ausgerufen . 
In Leer ist der Ernst der Lage noch nicht angekommen.
Klimaoffensive statt Klimanotstand? Nein!

Der Gruppe Grüne/CDL ist das zu wenig und stimmt dem Antrag nicht zu! Wir fordern die Bürgermeisterin und alle Ratskolleginnen- und Kollegen auf, sich noch einmal zu überlegen, auf die Forderungen der Jugendlichen einzugehen.