Blüht dem Julianenpark ein Kahlschlag? Gruppe Grüne/CDL besorgt über die Pläne der Verwaltung

Stadtratsfraktion Leer
Dem Julianenpark steht einiges bevor, wenn es nach der Verwaltung geht: Der dortige Teich soll entschlammt werden. Soweit so gut. Doch wohin mit dem Schlamm? Dafür gibt es mehrere Lösungsmöglichkeiten:
Die Verteilung des Schlammes auf den umliegenden Parkwiesen, die nach erheblicher Geruchsbelästigung in drei Jahren wieder nutzbar wären. Variante zwei: Der Verbleib des Schlammes in der nördlichen Teichhälfte, die dann langsam versanden würde. Der Abtransport des Schlammes wäre ebenfalls eine Möglichkeit.
Die bevorzugte Variante der Stadtverwaltung ist allerdings, die nach einem großen Sturm einst angepflanzten Fichtenbereiche im Park zu fällen und hier die ca. 8.000 Kubikmeter Schlamm einzubringen.
Sicher ist es sinnvoll im Laufe der Zeit den Fichtenbestand durch Mischgehölzer zu ersetzen, aber bitte mit Augenmaß. Einem radikalen Abholzen der gesamten Fichtenbereiche stimmt die Gruppe Grüne/CDL nicht zu.
Und die Frage, ob es neben der Geruchsbelästigung auch eine Umweltbelastung durch den Schlamm gibt, konnte noch nicht abschließend beantwortet werden. Eine Zumutung für die Anwohner und Besucher des Julianenparkes ist es auf jeden Fall.