Kreisgrüne informierten sich im Wasserwerk Hasselt Dürre und gestiegener Wasserverbauch brachten Wasserwerk an seine Grenzen

Ein großer Aufwand ist nötig, um möglichst gutes Trinkwasser aus der Leitung sprudeln zu lassen. Davon konnte sich eine Gruppe von Leeraner Kreisgrünen, darunter auch die Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz, bei einem Besuch des Hasselter Wasserwerks in der Gemeinde Hesel überzeugen.

Das Wasserwerk Hasselt setzt schon lange auf Innovationen und regenerative Energien.: Ein eigenes Windkraftwerk liefert im Jahresdurchschnitt 60 Prozent des Stroms für den gesamten Betrieb des Wasserwerks.

Deutlich wurde bei dem Besuch, dass die Wasserwerker viele Faktoren für die Wassergewinnung nicht beeinflussen können. Alleine der Dürresommer 2018 und den dadurch stark angestiegenen Wasserverbrauch brachte das Wasserwerk an seine Kapazitätsgrenzen.

Bei dem Besuch informierte Andreas Roskam vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die Grünen Gäste über die Auswirkungen von Pestiziden auf das Trinkwasser.Deutlich wurde dabei, dass nicht nur Pesitzide an sich ein Problem für das Grundwasser darstellen, sondern vor allem ihre Abbauprodukte, sogenannte Metabolite. Über deren Wirkung auf Mensch und Umwelt wisse man noch nicht viel, da ist weitere Forschung gefordert.

Die Grünen zeigten sich beeindruckt von der täglichen Arbeit die in Wasserwerk für unser hervorrgendes Trinkwasser geleistet wird – und vom Wasserpark in Hasselt, der Besucherinnen jederzeit offen steht.
Meta Janssen-Kucz: „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, weiterhin müssen wir alles unternehmen, um die sehr gute Qualität unseres Trinkwassers in Ostfriesland zu erhalten.“