„Folgen der Erdgasförderung in Groningen sollten uns Mahnung sein“ Grüne Landtagsfraktion stellte Dringliche Anfrage zur drohenden Gas- und Ölförderung im Wattenmeer

Aus dem Landtag

Deutlich wurden die Ausmaße der drohenden Erdgasförderung im niederländisch-deutschen Grenzbereich vor Borkum in der letzten Sitzung des Niedersächsischen Landtags: Unser grüne Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz (Borkum/Leer) hatte zusammen mit ihrer gesamten Landtagsfraktion bei der Landesregierung eine Dringliche Anfrage zur geplanten niederländischen Erdgasförderung vor Borkum beantragt.

Das vermutete Erdgasvolumen beträgt 60 Milliarden Kubikmeter, das könnte der größte Erdgasfund in den Niederlanden in den vergangenen 25 Jahren sein, so Wirtschaftsminister Dr. Althusmann für die Landesregierung. Der Minister musste einräumen, dass das Projekt vielfältige Folgen für das Wattenmeer hätte:

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Meta Janssen-Kucz: „Die GroKo weiter auf dem Öl- und Gas-Trip – Kein Klimaschutz in Sicht“ Öl- und Gas-Fracking im Landkreis Leer und im Wattenmeer im großen Stil?

Meta Janssen-Kucz

Am vorigen Freitag (16. August) hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie die Genehmigung für die Erkundung der Öl-und Erdgasförderung auf einer Fläche von 82 Quadratkilometer im Landkreis Leer erteilt.

Die Neptune Energy Deutschland GmbH, mit Sitz in Lingen, hat für fünf Jahre die Erlaubnis erhalten, nach Erdöl und Erdgas zu suchen. Gleichzeitig plant ein niederländisches Unternehmen im Wattenmeer die Erdöl- und Erdgassuche.

Dies ist nach Ansicht der Grünen-Abgeordneten Meta Janssen-Kucz ein Schlag ins Gesicht aller, die eine entschlossene Klimaschutzpolitik und

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