Filiz Polat, grünes Mitglied des Bundestages, hat auf ihrer Sommertour Station in Leer gemacht. In Begleitung der Leeraner Grünen Hayo Hayunga, Bruno Schachner und Mechthild Tammena besuchte sie den Bürgermeister der Stadt Leer, Claus-Peter Horst. Der Bürgermeister stellte heraus, dass die Finanzlage gesund, die Stadt jedoch verschuldet sei. Um nicht noch mehr Schulden machen zu müssen, warte man auf eine unkomplizierte Finanzhilfe aus Berlin. Die anstehenden Probleme wie die Entschlickung des Hafens, die Sanierung der Brücken, den sozialen Wohnungsbau, die kommunale Wärmeplanung müssen finanziert werden.
Mit VertreterInnen des Sinti-Vereins ging es zum Gedenkstein in die Olthaver Straße. Zum Gedenken an die Geschehnisse und zur Erinnerung an die historische Bedeutung des Ortes für die Stadt Leer legte Filiz Polat eine Blume nieder. Sie lud Mitglieder des Sinti- Vereins zu einem Besuch nach Berlin ein.
Es folgte ein Besuch der Evenburg-Kaserne. Dort wurde die grüne Delegation von der SES-Kommandeurin Dr. Mascha-Christine Groß empfangen. Sie führte aus, dass es eine gute Akzeptanz der Bundeswehr in der Leeraner Bevölkerung gibt. Im nächsten Jahr kann man auf eine 20-jährige Partnerschaft mit der Stadt Leer verweisen. Damit das Motto der Bundeswehr “Jederzeit- Weltweit“ entsprechend ausgeführt werden kann, braucht die Einheit mehr Flächen für Lagerhallen, mehr Unterkünfte und entsprechende Transportfahrzeuge für Verwundete. Filiz Polat nahm ihre Sorgen und Wünsche auf und versprach, sich in Berlin dafür einzusetzen.
Ihr Besuch in Leer endete in einer Abendveranstaltung des grünen Kreisverbandes. Sie nahm Stellung zu dem Thema “Bildung und Klimawandel“ und berichtete über ihre Arbeit im Bundestag und der neuen Rolle als Oppositionspolitikerin.
