Die Mitglieder des OV Borkum haben das schöne Pfingstwetter genutzt, um von Freitag an mit möglichst vielen Menschen am Strand und auf der Promenade ins Gespräch über das geplante neue Gasfeld vor Borkum zu kommen. Hierbei informierten sie Bürger*innen und Gäste über die Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der Bohrungen für Umwelt, Tier und die Menschen auf Borkum. Im Gepäck: vorbereitete  Schreiben, mit denen jeder Mann und jede Frau sich aktiv daran beteiligen kann, dem für das erneute Genehmigungsverfahren zuständigen niedersächsischen Landesbergbauamt seine oder ihre Bedenken hinsichtlich der Erschließung eines neuen Gasfeldes vor unserer Insel mitzuteilen. „Am ersten Tag unserer Aktion legten wir den Schwerpunkt auf die Beeinträchtigungen unserer größten Meeressäugetiere vor unserer Haustür, den Schweinswalen. Diese beginnen, durch die vom Bohrlärm gestörte empfindliche Echolot-Kommunikation sowohl ihre Nahrung, ihre Kälber als auch potentielle Geschlechtspartner zu verfehlen – was schlimmstenfalls zum Tode der Tiere und zu ihrem Verschwinden hier in der Nordsee führen kann“, so Claudia Kreußel vom OV Borkum.

Zum Auftakt besuchten die Borkumer Grünen gemeinsam die Hör-Ausstellung des BUND „Ruhe für die Schweinswale“ im Aquarium.  „Sehr  interessant und gleichzeitig äußerst beunruhigend war der Fakt, dass der Lärm in den Meeren sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt hat“, so Bettina von Stuckrad. Im Hörsessel verfolgten die Mitglieder die akustische Darbietung von Geräuschen unter Wasser, wie sie beispielsweise bei einer Bohrung nach Gas oder durch Schiffslärm entstehen – und die akustische Verständigung der Wale schnell beeinträchtigen oder zum Erliegen bringen.

Dje Borkumer Grünen sind noch bis zur Einreichung der Unterschriften am 5. Juni auf der Insel unterwegs, um Unterschriften zu sammeln. Jede*r kann sich noch bis zum 5. Juni an der Aktion beteiligen!

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Die Kontaktmöglichkeiten zum niedersächsischen Landesbauamt, hier können Bedenken eingereicht werden:

Auf dem Postweg:

Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen
Postfach 51 01 53
Stilleweg 2
30631 Hannover

per Mail mit dem Betreff: Bedenken N04 an: bureauenergieprojecten@minezk.nl  

und in Kopie an: Poststelle.clz@lbeg.niedersachsen.de

Unter https://www.rvo.nl/onderwerpen/bureau-energieprojecten/lopende-projecten/gaswinning-n04/n04 steht ein digitales Antwortformat zur Verfügung.

Und hier findet ihr eine Formulierungshilfe für eure Bedenken



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