Zusammen mit weiteren Mitgliedern des OV Leer hat unsere Vorsitzende Mechthild Tammena sich für das Awareness-Team auf der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen in Emden gemeldet. Hier ist ihr Erfahrungsbericht:

„Auf der Landesdelegiertenkonferenz in Emden habe ich mich mit zwei anderen aus dem OV Leer für das Awareness-Team gemeldet. In Emden gab es Personalengpässe, so dass eine der OrganisatorInnen bei mir im OV nachgefragt hatte, ob wir aushelfen könnten. Leer ist ja nicht so weit von Emden entfernt. Nun muss ich zugeben, dass ich erstmal nachschauen musste, was „ Awareness“ eigentlich bedeutet. Wie ich mir schon gedacht hatte, versteht man darunter einen weiterführenden Ordner-Dienst. „Awareness bedeutet so viel wie Aufmerksamkeit und stellt das Bemühen dar, durch die Sensibilisierung aller Beteiligten, den Anwesenden einen Raum zu bieten, in dem aktiv gegen diskriminierendes Verhalten vorgegangen wird und Personen Unterstützung durch das Awareness-Team finden, wenn dies vonnöten ist.“

Es hat schon seine Vorteile, eine LDK als Mitglied im Awareness-Team mitzuerleben. Man ist im Team für eine bestimmte Zeiten eingeteilt, man kann so hin- und herlaufen und mit den Delegierten ins Gespräch kommen und – ganz wichtig – man bekommt die RednerInnen hautnah mit. Was für eine überzeugende Rede hat unser Bundesvorsitzender Felix Banaszak präsentiert. Er sieht die Grünen bundesweit wieder auf Kurs, er erlebe deutlich mehr Zuspruch. Mit minutenlangen Standing-Ovations wurde ihm gedankt. Deutlich wurde, dass die Grünen eine Reihe von guten RednerInnen haben, sei es Julia Willi Hamburg, Finanzminister Gerald Heere oder die Landesvorsitzende Greta Garlichs, um nur einige zu nennen.

Doch zurück zu meinen Aufgaben als Mitglied im Awareness-Team. Meine „Einsatz-Bilanz“: Ich konnte bei zwei Anfragen nach Steckdosen und bei der Reparatur eines defekten Wasserspeichers behilflich sein. Ich konnte kein grenzüberschreitendes und/oder diskriminierendes Verhalten beobachten. Wohl ein Zeichen dafür, dass bei den Grünen alles recht geordnet zugeht. Ich kann nur jeder/ jedem empfehlen, mal auf einer Veranstaltung – wenn nicht als Delegierte/r – in einem Awareness-Team mitzumachen. Es verändert die Sicht.“