
Zu einem Austausch über die Situation der anhaltenden Eskalationen in den kurdischen Regionen Nord- und Ostsyriens trafen sich VertreterInnen des kurdischen Vereins „Hevalti – Freunde der Kurden in Ostfriesland e.V.“ und zwei direkt Betroffene aus Rojava mit VertreterInnen der Grünen in der grünen Geschäftsstelle in Leer.
Die kurdischen VertreterInnen bedauern das Schweigen der Politik. Sie machten deutlich, dass die Kurden im Kampf gegen den sogenannten islamischen Staat einen sehr hohen Preis gezahlt haben. Sie wünschen sich eine Solidarität, die nicht nur aus Worten besteht, so Gulhat Demir, zweite Vorsitzende und Pressesprecherin des Hevalti-Vereins. Für die nächste Zeit ist eine Podiumsdiskussion geplant, zu der alle demokratischen Parteien eingeladen werden sollen. „Es ist immer gut, im direkten Gespräch Probleme anzusprechen und aufeinander zu zugehen“, so die beiden Ortsverbandsvorsitzenden Mechthild Tammena und Wilhelm Mammen. Es wurde vereinbart, im Kontakt zu bleiben.
Foto: v.l.n.r.: Mehmet Ali Etdöger, Hayo Hayunga, Gulhat Demir, Muhamed Muhamed, Mechthild Tammena, Eli Hebo, Christiane Kühmann, Mahmut Etdöger, Wilhelm Mammen