GRÜNE unterstützen Cisse Siriki "Jemanden abzuschieben, der ein Vorbild für uns alle ist, das kann unmöglich sein"

Das Schicksal des Moormerländers Cisse Siriki bewegt die Menschen in der Gemeinde. Der von Elfenbeinküste stammende junge Mann hat sich mustergültig in die Gesellschaft integriert. Er ist aktiver Sportler beim SV Warsingsfehn, arbeitet in Leer bei einem Gleisbauunternehmen und lebt auf dem Fehn in der eigenen Wohnung. Im Beruflichen wie in der Freizeit ist er ein Leistungsträger in der Gemeinde. Dennoch soll Cisse Siriki ausgewiesen werden.

Die Anwesenden auf der Oktober-Sitzung des Grünen Ortsverbands Moomerland waren sich einig: „Jemanden abzuschieben, der ein Vorbild für uns alle ist, das kann unmöglich sein. Wenn sich alles Engagement, wenn sich Leistungs- und Integrationswille am Ende doch nicht lohnen, dann sendet das ein Signal aus, das absolut niemand verstehen kann!“

Schnell war klar, dass die Moormerländer Grünen Cisse Siriki kennenlernen und unterstützen wollen. Der Kontakt war leicht geknüpft. Cisse Siriki freute sich über den Zuspruch aus der Politik und lud gern zu einem Treffen ein.

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Janssen-Kucz: Kosten und Zeitplan für Friesenbrücke blanker Hohn 15 Jahre bis Fertigstellung der neuen Friesenbrück und 69 Millionen Euro teurer?

„Für die Menschen in der Region ist das ganze Verfahren nichts anderes als blanker Hohn, sind sie doch seit der Beschädigung im Jahr 2015 die Dummen: Sie müssen lange Umwege in Kauf nehmen, der Bahnverkehr zwischen Leer und den Niederlanden ist unterbrochen und der Radtourismus im Rheiderland leidet. Dazu kommt die immense Kostensteigerung: Denn die Friesenbrücke im Drehmodus soll jetzt 96 Millionen Euro kosten – also rund 69 Millionen mehr als geplant. Das ganze Verfahren ist ein Stück aus dem Tollhaus des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn. Die Menschen in der Region erwarten zurecht, dass die Friesenbrücke 2024 für Radfahrende und Bahnreisende wieder zur Verfügung steht und dass die Kosten nicht in diesem Maße explodieren. Auch wenn es anscheinend ‚politischer Wille‘ einiger Abgeordneter der Groko ist – die Prioritäten sollten bei den Menschen vor Ort liegen, in deren Sinne es auch wäre, die Kostenexplosion und den Zeitverzug zu vermeiden“, sagt unsere Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Häfen und Schifffahrt der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen, Meta Janssen-Kucz

Kein neues Atomkraftwerk in den Niederlanden! Grüne bündeln Kräfte

Meta Janssen-Kucz

„Kaum wissen wir, dass alle niedersächsischen Landkreise im Fokus der Suche für ein atomares Endlager sind, will die niederländische Regierungspartei VVD neue Atomkraftwerke – vielleicht sogar im benachbarten Delfzijl – bauen, um damit die Klimaziele zu erreichen. Angeblich sei die Atomkraft die günstigste Art, um sauberen Strom zu produzieren. Das ist ein alter Hut der Atomlobby, längst widerlegt.

Allein wenn man die Kosten für die Kosten für eine jahrelange Suche und schließlich den Bau eines Endlagers für strahlenden Atommüll für eine Million Jahre berechnet, wird deutlich, dass Atomkraft keine günstige Alternative zu erneuerbaren Eniergien aus Sonne, Wind und Wasser ist. Die wahren Kosten für eine Kilowattstunde Atomstrom liegen laut Studien bei mindestens 42 Cent, die der Windenergie nur bei rund 8 Cent.

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Endlagersuche: „Die Regionen sind die wahren Wächter“ Werden uns kritisch-konstruktiv und möglichst parteiübergreifend mit dem Verfahren auseinandersetzen

Meta Janssen-Kucz

Große Teile Ostfrieslands samt des Wattenmeeres und des Emslandes gehören zu den 90 Teilgebieten, die die Bundesgesellschaft für Endlagerung deutschlandweit am Montag benannt hat und nun in den nächsten Jahren weiter untersucht werden sollen. 
Unsere Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz stellt hierzu klar: „Auf den ersten Blick erscheint es absurd, dass etwa das ostfriesische Wattenmeer auch zum ausgewählten Teilgebiet in Norddeutschland gehört. Man hat erst einmal allgemeine geologische Daten genommen und bewertet, wir brauchen nun ein sehr viel genaueres, auf wissenschaftlichen Grundlagen basiertes Verfahren, um den bestmöglichen Standort für ein atomares Endlager in Deutschland zu finden. Für unsere Region bedeutet das, dass etwa die Erdbeben in der Provinz Groningen, die bis ins deutsche Wattenmeer reichen, unbedingt mit einzubeziehen. Die Erdbeben dort sind eine Folge der Erdgasförderung, die auch bei uns an mehreren Orten in der Region stattfindet. Eine Risikoabschätzung mit einer deutlichen Prognose für die Zukunft muss gewährleistet sein: Könnten Erdbeben eine grundsätzliche Gefahr für ein Endlager darstellen?

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Blaue Tonne möglichst schnell im Landkreis Leer einführen! Klares Votum der Teilnehmer*innen am Probebetrieb bestärkt Forderung

Die Gruppe SPD/Grüne/FDP/Bluhm (SGFB) im Leeraner Kreistag fordert die schnellstmögliche Einführung der blauen Tonne zur Entsorgung von Papier. Das hat die Gruppe jetzt in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen. „Beim Probebetrieb haben sich mehr als 80 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer positiv zur Tonne geäußert. Das ist ein eindeutiges Ergebnis. Wir haben damit keine Bedenken gegen die Umstellung der Papierabfuhr im Landkreis Leer vom Sack auf die Tonne“, meinten die für das Thema verantwortlichen Gruppenmitglieder Klaas Plagge (SPD) und Rainer Kottke (Grüne) in einer Mitteilung der Mehrheitsgruppe im Leeraner Kreistag.

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Solo-Selbständige in Existenznot durch Corona Grüne Kreistagsfraktion fragt bei Landrat Groote nach

Der Lockdown in der Corona-Krise bedroht vieler Kleinunternehmer. Insbesondere bei Solo-Selbständigen, wie zum Beispiel freiberuflich tätigen Musikern, steht die Existenz auf dem Spiel. Beim Rettungsprogramm „Corona-Soforthilfe“ fallen viele Betroffene durchs Raster. Für manchen bleibt am Ende nur der Antrag auf Hartz-IV-Leistungen. Wie stellt sich die Situation im Landkreis Leer dar, will die Grüne Kreistagsfraktion wissen und hat eine Anfrage an den Landrat eingereicht. Die Anfrage ist zum Nachlesen und Download hier zu finden. Die Antwort des Landrates ist hier zu lesen.  

Zusammen gegen Rassismus! Mahnwache in Leer am Mittwoch, 10.Juni

Der gewaltsame Tod von George Floyd hat nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt erschüttert und ein globales Entsetzen und Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt ausgelöst. Doch Rassismus existiert nicht nur in Amerika, sondern weltweit – auch in Deutschland. Auch bei uns werden Menschen aufgrund ihrer Kultur, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder wegen ihrer religiösen Überzeugung diskriminiert. Das heißt für uns: Solidarität zeigen. Aus diesem Grund rufen die beiden Vorsitzenden des Ortsvereins Leer der Grünen, Mechthild Tammena und Bruno Schachner, für den kommenden Mittwoch in der Zeit von 11 bis 13 Uhr auf dem Denkmalplatz zu einer Mahnwache auf: Zusammen gegen Rassismus! Wer mitmachen möchte ist herzlich einladen. Nasen -/ Mundschutz und Abstand halten sind Pflicht.

„Bio–Landbau steht für bäuerliche, nachhaltige und tiergerechte Landwirtschaft“ Rheiderländer Grüne: Verbraucher können Betriebe durch Kauf von Biolebensmitteln unterstützen

Landwirte aus Holthuserheide haben ihren Milchviehbetrieb auf Bio–Produktion umgestellt, wie die Presse berichtete. Diesen mutigen Schritt begrüßen die GRÜNEN vom Ortsverband Rheiderland ausdrücklich und hoffen auf Nachahmer in der Region. „Bio – Landbau steht für eine bäuerliche Landwirtschaft, die nachhaltig und tiergerecht arbeitet“, so Fidi Bruns, Vorsitzender des Ortsverbandes.

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Ermordet durch einen falschen Hauptmann Wunde geschlossen durch aufrichtiges Trauern um fünf Widerstandskämpfer

April 1945. Im Nordwesten Deutschlands bahnte sich das Ende des zweiten Weltkriegs an. Begleitet von Auflösungserscheinungen allerorten, zogen versprengte Soldaten umher, die ihre Einheiten verloren hatten, weiße Fahnen wurden gehisst, die kanadischen Truppen erwartet. Anfang April erreichten sie die Grenzen der Provinzen Friesland und Groningen, am 16. April wurde die Stadt Groningen befreit.
Im nahegelegenen Ostfriesland begannen die verantwortlichen Behörden damit, die Zwangsarbeiter zu entlassen. Auch für die niederländischen Männer und Frauen, die meistenteils unfreiwillige Frondienste für das nationalsozialistische Deutschland leisteten, öffnete sich die Möglichkeit, wieder nach Hause zu gehen. Für viele ein langer Weg zu Fuß über die Grenze ins Heimatland.

Im befreiten Groningen machten sich daher 5 befreundete Niederländer, die während des Krieges im Widerstand aktiv waren, am 21. April mit einem deutschen Wehrmachtswagen und einem Lastwagen auf den Weg zur nahegelegenen Grenze in Neuschans, um möglichst vielen niederländischen Heimkehrern den Heimweg zu erleichtern. In Neuschans kehrten sie arglos bei Bekannten ein, um eine Erfrischung zu sich zu nehmen. Ihre Waffen ließen sie im Wagen liegen. Doch die nahe Grenzregion war noch nicht befreit. Einer deutschen Patrouille fielen die Wagen auf, die fünf Niederländer wurden verhaftet und nach Leer ins Polizeigefängnis gebracht. Soweit eine unspektakuläre Vorgehensweise. Ärgerlich für die Verhafteten, aber so kurz vor dem zu erwartenden Kriegsende konnte man mit einer schnellen Freilassung rechnen.

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